Staat bringt Kirchen großes Vertrauen entgegen (2002 – 2012)

Gespräche über eine Neufassung der Förderrichtlinien des BMZ für die kirchlichen Entwicklungsdienste kommen in Gang. Künftig sollen die Kirchen die staatlichen Zuschüsse zu 100 Prozent in Form der Globalbewilligung bekommen – ein großes Zeichen des Vertrauens – bei gegenseitigem Interesse an der Zusammenarbeit. Über die Förderung in politisch sensiblen Ländern soll es jährliche Absprachen mit BMZ und Auswärtigem Amt geben. Die Lobbyarbeit im Inland wird im Kontext des Rio-Prozesses und der Weltsozialforen ausgebaut. In „Eine-Welt-Projekten“ arbeiten Nord- und Südpartner zusammen, betreiben gemeinsame Lobbyarbeit gegenüber den Regierungen und gemeinsame Forschungsprojekte, etwa zur Gentechnik in der Landwirtschaft und zu Bio-Patenten und Traditionellem Wissen.